Von treuen Begleitern und neuen Freunden

Gehören auch Sie zu denjenigen, die noch einen Computer zuhause stehen haben? Also so ein richtiges Gerät, das an den Schreibtisch gefesselt ist – nicht weil Sie dauerhaft am Ladekabel hängen, sondern weil es sich um einen Desktop-PC mit Tower handelt. Früher fand man ein solches Ungetüm in jedem Haushalt, meist strategisch günstig positioniert, sodass die Kinder es nicht unerlaubt oder ohne gelegentliche Aufsicht der Eltern nutzen konnten. In einigen Fällen waren alle Komponenten von einem Hersteller, beispielsweise hatten viele sowohl Drucker als auch Scanner von entweder Epson oder HP. Zu Beginn wurden häufig auch erst Freunde oder Verwandte gefragt, was für Erfahrungen diese mit einem bestimmten Hersteller gemacht hatten, bevor man schließlich selbst zum Fachhändler ging. Heutzutage bestellt man sich den Großteil der Elektrogeräte online und verlässt sich auf die Bewertungen anderer Kunden, beispielsweise finden Sie hier Meinungen über den HP Store.

Vorteile des Altbewährten

Tipps

So ein Desktop-Rechner bindet Sie natürlich an einen bestimmten Ort. Das ist wohl der größte Nachteil, den er gegenüber Laptop, Smartphone oder Tablet hat. Darüber hinaus gibt es allerdings doch auch gute Seiten. Gerade im Bereich von Unternehmen und Arbeit bleiben diese Computer uns erhalten. Die Software oder Programme werden spezifisch auf ein Unternehmen und dessen Bedürfnisse zugeschnitten. Auf einem kleinen und mobilen Endgerät werden allerdings Apps benötigt. Diese sind nun einmal nicht in den App-Stores verfügbar und würden somit einen Mehraufwand in der Entwicklung nach sich ziehen. Häufig wird nämlich bei den kleinen Geräten auch die nötige Rechenleistung nicht erreicht. Auch wenn wir inzwischen schon kleine Wunderwerke der Technik in unserer Tasche herumtragen, können Sie es nicht mit einem aufgerüsteten PC aufnehmen. Nicht selten ist die Darstellung auf einem großen Bildschirm ein weiterer Faktor. Schließlich strengen Sie dadurch Ihre Augen weniger an und müssen bei weitem nicht so viel scrollen oder hin- und herwischen.

Auf der Überholspur

Erinnern Sie sich noch an Nokia? Anfang der 2000 hatte fast jeder ein Handy von Nokia. Diese waren zwar nicht unbedingt als Fliegengewicht zu bezeichnen, aber noch heute hält sich das Gerücht, dass ein Nokia, wenn es auf den Boden fällt, eher die Fließen zerschlägt, als selbst Schaden zu nehmen. Wenn Sie Ihr altes Modell heute anschalten, zeigt es sicherlich noch immer Ladebalken an. Aber vieles hat sich seitdem verändert. Das Handy scheint jetzt entweder von Samsung oder von Apple zu sein. Sie vereinen die Funktionen von einzelnen Geräten wie Musikspieler, E-Mail- und Browser-Anwendung, Spielekonsole, SB-Banking-Terminal und vieles mehr. Und so ist Nokia selbst nicht mehr der Technikgigant, der es einmal war. Die Aussage „Wir haben nichts falsch gemacht, aber trotzdem verloren“ des CEO Stephen Elop ging durch die Medien und an vielen Stellen wurde analysiert, wie es zum Untergang des Marktführers kommen konnte.

Jagd der Entwicklungen

Technische Neuerungen, die dazu beigetragen haben werden, kamen natürlich aus dem Silicon Valley. Jedes Jahr sammeln sich die großen Namen auf Ausstellungen oder Messen, um ihre neuesten Entwicklungen zu präsentieren. In Deutschland sind dies CeBit und IFA. Mit Spannung werden Veranstaltungen von besonders einflussreichen Unternehmen erwartet: Steve Jobs trug mit seiner Art, neue Produkte vorzustellen, maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg setzt auf Virtual Reality.

Ist noch Luft nach oben?

Im letzten Jahrhundert haben wir so einige bahnbrechende Entwicklungen und unglaublichen technischen Fortschritt erlebt. Teilweise handelt es sich um Nebenprodukte bei der Forschung nach etwas anderem oder das Produkt wurde von einem militärischen zu einem zivilen Zweck umfunktioniert. Fakt ist, dass die Geräte immer kleiner wurden und dabei dennoch mehr Funktionen erfüllen. Ausblicke in die Zukunft geben uns natürlich die unterschiedlichsten Sci-Fi-Filme. Was davon Realität wird, bleibt abzuwarten. Aber wenn wir daran denken, dass Fingerabdruckscanner bei Smartphones inzwischen fast normal sind, scheint die Gesichtserkennung zum Entsperren nicht weniger futuristisch. Auch die Anwendung für Virtual Reality wird zunehmen – hoffentlich vergessen die Hersteller darüber nicht lange Akkulaufzeiten und bruchsichere Displays wie beim guten alten Nokia.