Sind Haselnüsse gesund?

Haselnüss können besonders förderlich für die Gesundheit sein. So haben Studien aus Amerika gezeigt, dass Haselnüsse genauso wie Walnüsse, Macadamia-Nüsse oder Mandeln bei bedachtsamem Verzehr und auch im Rahmen einer ausgewogenen Ernährungsweise durch den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ein Risiko für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern können. Jedoch können sie Allergien auslösen. Dies betrifft vor alle, Menschen, welchen empfindlich auf Pollen der Birke reagieren und es kommt leicht zu einer Kreuzallergie.

Durch einen Verzehr von 100 Gramm Haselnüssen nimmt der menschliche Körper 644 kcal auf. Hierbei lohnt sich der Genuss von Haselnüssen in Maßen jedoch durchaus. Laut der Gesellschaft für Ernährung ist es von Vorteil, täglich bis zu 25 Gramm Nüsse zu verzehren.

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Beschreibung und Herkunft der Haselnüsse

In unseren Breiten ist die heimische Gemeine Hasel der Familie der Birkengewächse zugehörig. Der Haselnussstrauch ist über den ganzen Kontinent Europa bis nach Kleinasien hin verbreitet. Dieser hat die vergangene Eiszeit überstanden und war in der Steinzeit auch das in Europa ein dominierendes Gehölz. Erst vor den großen Eichenmischwäldern musste der Strauch kapitulieren. Kennzeichnend ist der mehrstämmige und strauchförmige Wuchs der Haselnuss, welcher das Resultat neuer Schösslinge an seiner Basis ist. Die ersten Schösslinge können schon im ersten Jahr einige Meter hoch werden und gabeln sich dann im zweiten Jahr. Auch die Blätter der Haselnuss sind wechselständig, verkehrt bis rundlich und eiförmig mit einer kurzen Spitze sowie einer unregelmäßigen Behaarung. Die Haselnussblätter haben eine gelbe Herbstfärbung. So wird Hasel außerdem etwa 100 Jahre alt.

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Haselnüsse sind einhäusig, was bedeutet, dass auf einer Pflanze männliche auch weibliche Blüten zu finden sind. Hierbei stehen die männlichen Blüten in Kätzchen zusammen, die weiblichen hingegen zeigen ihre rötlichen Narbenäste in ihren Achselknospen. Die Haselnuss blüht vor ihrem Laubaustrieb in den Monaten Februar und März. Die männlichen Kätzchen geben ihren ersten Pollen für die Insekten, eine Bestäubung erfolgt allerdings erst durch den Wind. Die Haselfrucht ist eine Nussfrucht, die einsamig ist. Verzehrt wird hierbei nur der Samen, welcher reich an ungesättigten Fettsäuren ist.