Polizeiliches Führungszeugnis beantragen – so funktioniert’s!

Bei einer Bewerbung oder einem Auswahlverfahren kann es vorkommen, dass der Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis vorliegen haben möchte. So erhält dieser Auskunft über mögliche Vorstrafen oder Verurteilungen des Arbeitnehmers.

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Wie fordere ich mein Führungszeugnis an?

Um ein polizeiliches Führungszeugnis zu beantragen, braucht die in dem jeweiligen Wohnbezirk zuständige Meldebehörde einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass des Antragstellers. Zudem muss das 14. Lebensjahr überschritten sein.

Nach Vorlage eines Ausweisdokuments wird das Bundesamt für Justiz damit beauftragt, das Führungszeugnis an den Antragsteller zu versenden. Dieser Vorgang nimmt meistens zwei bis vier Wochen in Anspruch.

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Welche Arten eines Führungszeugnis gibt es?

Es gibt vier verschiedene Arten von einem Führungszeugnis:

1. Das Privatführungszeugnis, welches für private Zwecke genutzt werden kann. Es wird an die eingetragene Meldeadresse der Person gesendet.

2. Das Behördenführungszeugnis, welches strafgerichtliche Urteile enthält sowie daneben auch verwaltungsbehördliche Entscheidungen, wie besipielsweise die veranlasste Schließung eines Gewerbes. Das Behördenführungszeugnis wird an die angegebene Behörde versendet und kann zuvor eingesehen werden.

3. Das erweiterte Führungszeugnis, welches benötigt wird, um im Kinder- und Jugendbereich zu arbeiten. Eine Bestätigung der Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis einsehen möchte, ist der Meldebehörde vorzulegen.

4. Das erweiterte Führungszeugnis, welches von Personen angefordert werden kann, die mehrere Staatsangehörigkeiten innerhalb der EU haben.